Buntes Aschaffenburg

Juli 17, 2011 @ Schreib den ersten Kommentar!

Im Zukunftszelt brachte sich dieses Jahr die katholische Jugendarbeit Aschaffenburgs auf dem „Fest der Brüderschaft der Völker“ in Aschaffenburg mit ein. Der Stadtjugendring hatte gemeinsam mit dem BDKJ, die Oberministrantenrunde Aschaffenburg, der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit und der alevitischen Gemeinde die Idee, der wahren Aschaffenburger Identität ein wenig auf die Spur zu kommen.

Frei nach dem Motto „Es muss mehr als das Schloss Johannisburg, das Pompejanum und den Schlappeseppl“ machten Jugendliche zum Beispiel ganz viele Portraitaufnahmen von den Festbesuchern. „Jeder der nett aussah und einverstanden war, wurde fotografiert“, sagt Lewin Schmitt, Oberministrant und Mitarbeiter im Zukunftszelt-Team. 120 Bilder von Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zeigten mit ihren blonden oder schwarzen Haaren, ihren blauen, braunen oder grünen Augen, mit ihrer hellen oder dunklen Hautfarbe, wie bunt Aschaffenburg ist. „Es sind die Menschen und die verschiedenen Kulturen, die diese Stadt prägen, nicht allein die historischen Gebäude“, sagte Jens Hausdörfer bei der Eröffnung der Ausstellung im Zukunftszelt am Sonntag Nachmittag. Es schloss sich nahtlos das Kunstprojekt „Gemeinsam Zukunft bauen“ an. Dabei konnten die Besucher Kartons bemalen, die am Ende zu einem großen Nachbau des Schloss Johannisburg zusammengestellt wurden. Frei nach dem Motto: „Lieber bunt als eintönig“.

Info: Das Fest „Brüderschaft der Völker gibt es seit 28 Jahren in Aschaffenburg. Die Veranstaltung steht seit drei Jahren unter der Federführung des Stadtjugendrings. Sie will die Möglichkeit geben, dass die Menschen aller Nationen zusammen kommen und sich begegnen. Informationen unter www.bruederschaft-der-voelker.de

Burkard Vogt via kja-regio-ab.de

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